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News & Ausstellungen

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 Migrantische Väter in Sachsen


20.11.-10.01.2018

"Väter in Sachsen - Väter im Wandel"

Die Ausstellung, die von der Gleichstellungsbeauftragten für Frauen und Männer der Stadt Görlitz (anlässlich des Internationalen Männertages am 19.11.2017) präsentiert wird,
zeigt die vielfältigen Facetten von Vaterschaft im Wandel der Zeit und macht gleichzeitig die großen Anpassungsleistungen sichtbar, die von Vätern mit Migrationsgeschichte erbracht werden. Denn gerade der Blick auf Väter mit Migrationserfahrungen ist oft negativ und vorurteilsbeladen.

In 11 Portraits mit kurzen Texten und Zitaten aus den Interviews mit migrantischen Vätern werden ganz unterschiedliche Lebensentwürfe, Familien- und Partnerschaftsmodelle präsentiert. Väter aus Herkunftsländern wie Argentinien, Syrien, Russland oder der Türkei geben uns einen Eindruck von ihren Erfahrungen und Wünschen rund um das Thema Vatersein. Die Ausstellung verdeutlicht, wie sich Konzepte von Vaterschaft im Laufe der Zeit und aufgrund von Migration gewandelt haben und sich dabei Herausforderungen und Geschichten dennoch ähneln. Allen ist gemeinsam, dass sie sich auf ihre ganz individuelle Weise aktiv einbringen und ihren Kindern einen gestärkten und selbstbewussten Weg ins Leben ermöglichen möchten.

Die Ausstellung wurde von Papaseiten.de (ein Projekt des Verbunds sozialpädagogischer Projekte e.V. - Dresden) und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. in Leipzig erarbeitet. Sie erweitert die 2015 entstandene Ausstellung "Väter in Sachsen - Väter im Wandel", die vergangenes Jahr im November im Görlitzer Rathaus gezeigt wurde.

Gedrechseltes Görlitz in der Bibliothek

in der 1. Etage bis 20.12.2017


Winfried Sieger wurde 1941 in Seibersdorf einem kleinen Ort in Oberschlesien geboren. Seine Eltern - gebürtige Görlitzer - mussten 1944 Oberschlesien verlassen und kamen zurück nach Görlitz. Seit dieser Zeit lebt und fühlt Herr Sieger sich als Görlitzer und mit dieser Stadt verbunden.

Seinen eigentlichen Berufswunsch - Tischler - konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht verwirklichen und so studierte er später an der Humboldt Universität in Berlin Jura. Zur Verwaltungsarbeit brauchte er als Ausgleich auch etwas Greifbares. Von einem Bekannten bekam er Drechseleisen und so entstanden zunächst ganz einfache Arbeiten, die in der Familie und bei Freunden  gut ankamen. Später, als er seinen Enkelkindern Märchen und Geschichten erzählte, kam er auf die Idee entsprechende Figuren zu drechseln. Und so entstanden ganze Märchenbücher, sowie ebenfalls in Buchform, Görlitzer Sagen.

 

 „Als Rentner und in meiner kleinen Werkstatt kann ich meinem Hobby ungestört nachgehen, wobei mich meine Frau dabei weitgehend unterstützt. Wenn es mich richtig gepackt hat, vergesse ich schon mal das Mittagessen. Während der Arbeiten kommen mir immer die besten Ideen. Vieles wird dann anders als ursprünglich geplant. Zum Beispiel sollte der Lichterbogen eine Beleuchtung  mit Anschluss ans Stromnetz erhalten, aber mit Batterie kann der Lichterbogen ohne Kabel an jeder Stelle der Wohnung aufgestellt werden. Da ich alle Dinge in Handarbeit herstelle ist der Zeitaufwand natürlich enorm. Um einer Figur etwas Bewegung zu geben bedarf es vieler Schritte. Oft zerbrechen kleinste Teile  oder müssen 3/4 mal gestaltet werden. Bisher habe ich im Wesentlichen alle Erzeugnisse an Freunde, Bekannte und Familie verschenkt. Aber mit der Zeit hat sich vieles angesammelt und nun möchte ich erstmalig mit einer Verkaufsausstellung in der Görlitzer Stadtbibliothek Interessenten die Möglichkeit geben meine Arbeiten zu erwerben.“ (Winfried Sieger)

 

Dass ihm diese Arbeit Freude bereitet, sieht man sofort, wenn man seine Wohnung betritt. Überall sind kunstvoll gestaltete Werke zu finden. Vor allem Görlitz hat es ihm angetan. Besonders erwähnenswert ist da z. B. die Nachbildung der Altstadtbrücke, der frühere Straßenzug der Berliner Straße mit den damaligen Geschäften als Rückwand eines Regals, einen Görlitzer Lichterbogen mit Rathaustreppe und Kaisertrutz und sogar einen Flughafen mit startenden und landenden Flugzeugen. Selbst sein Traumhaus hat er sich auf diese Weise verwirklicht und eine kleine Miniaturvilla mit allen Einzelheiten geschaffen.

 

Zu sehen ist die Ausstellung bis 20. Dezember, wobei einige der erwähnten Werke, wie der Flughafen leider aus Platzgründen nicht gezeigt werden können.

 

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